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Teleskope

Fernrohre und Teleskope sind die Werkzeuge der Astronomen und Amateurastronomen. Mit ihnen beobachten sie den Himmel, für die Forschung oder einfach nur zur Freude. In der Astronomie wird das Fernrohr meist als Teleskop bezeichnet. Blicken wir an einem klaren Abend zum Himmel, sehen wir meist nur die hellsten Sterne. Erst mit dem Teleskop können wir ferne Milchstraßensysteme, Hüllen sterbender Sterne oder sternreiche Kugelsternhaufen beobachten. Wir blicken dabei in hunderte, tausende und Millionen Lichtjahren Entfernung. Wenn wir eine Galaxie in 20 Millionen Lichtjahren Entfernung beobachten, blicken wir auch in die Vergangenheit. Man kann das Teleskop daher sozusagen auch als eine Art Zeitmaschine betrachten. Die Galaxie wird heute vielleicht ein ganz anderes Aussehen zeigen, wie sie sich uns heute darstellt.
Im täglichen Leben machen wir uns über unseren Platz im Universum keine Gedanken, erst wenn wir die vielen Wunder des Universums live mit den eigenen Augen erleben, kann manch ein Beobachter erkennen, wie klein und zerbrechlich das Leben auf unserer Erde am Rande einer von unzähligen Galaxien zu sein scheint.

Teleskope und was wir damit sehen können

Warum gibt es Menschen, die mit einem Teleskop den Sternenhimmel beobachten? »Da gibt es doch nichts, was passiert da oben schon« Diese Aussagen bekommt man oft zu hören. Oder: »Was ist schon daran interessant einen Stern anzuschauen?«
Dieses Bild, was ein Hobbyastronom beobachtet, ist völlig anders als die allgemeine Vorstellung.
Zunächst interessieren uns als Einsteiger die einzelnen Sterne nicht. Denn es gibt sehr viel mehr als Sterne. Wir können mit Teleskopen die Objekte unseres Sonnensystems sehen. Neben der Erde umkreisen die Sonne noch sieben weitere Planeten und viele andere Objekte, wie Zwergplaneten, Kleinplaneten und Kometen. Alle diese Himmelsobjekte können wir auch beobachten. Weiter außerhalb des Sonnensystems wenden wir uns den Deep-Sky Objekten zu. Zu diesen Objekten im tiefen Raum gehören planetarische Nebel, Wasserstoffnebel, Supernovaüberreste, offene Sternhaufen, Kugelsternhaufen und Galaxien. Die einen sind lichtstark und andere ganz schwach. Doch sehr viele dieser Objekte können wir mit eigenen Augen erleben. Wir beobachten also keineswegs nur Sterne. Natürlich können wir auch Sterne beobachten, beispielsweise Doppelsterne oder Mehrfachsysteme. Auch veränderliche Sterne gehören dazu, die in ihrer Helligkeit immer wieder variieren. In jedem Fall steht der Himmel nicht still, sondern ist in ständiger Bewegung und wir können alles miterleben.

Der Zusammenbau des Teleskops für Teleskopbesitzer

Das Teleskop besteht im Wesentlichen aus drei Teilen:

1. Stativ
2. Montierung
3. Teleskopoptik mit Tubus

Zuerst wird das Stativ aufgebaut. Es ist ein Dreibeinstativ aus Stahl oder Aluminium, das in der Höhe verstellbar ist. Es ist die Grundbasis des Teleskops. Die drei Beine des Stativs werden in der Mitte mit einem Spreizelement von innen stabilisiert, damit das Stativ nicht einfach wieder zusammenfällt. In der Mitte führt eine lange Knebelschraube nach oben, die später die Montierung auf der flachen Basis befestigt. Auf der oberen Basis befindet sich zentrisch ein Loch und weiter seitlich ein Zapfen, der später für die Azimuteinstellung der Montierung dient. Ein Stativ für Teleskope ist nicht durch ein Stativ für den Fotobedarf ersetzbar. Die Aufgaben und die Stabilität beider Stativarten sind völlig andere.

Auf das Stativ wird die Montierung gesetzt. Bei astronomischen Teleskopen verwendet man meist eine parallaktische Montierung, die man parallel zur Erdachse ausrichten kann.
Die Teleskopmontierung wird locker auf die flache Platte des Stativs aufgelegt, aber so, dass der kleine Zapfen genau in die Azimut Vorrichtung passt. Nun wird von unten die große Schraube angezogen und die Montierung somit auf dem Stativ fixiert. Der Zapfen des Stativs wird vorher nach Norden ausgerichtet. Das Teleskop ist damit jedoch noch nicht einsatzbereit. Zuerst müssen wir uns noch ein wenig mit der Montierung beschäftigen.
Seitlich befindet sich eine runde Skala, die der Polhöheneinstellung dient. Diese ist gleich der geografischen Breite des Beobachtungsortes. Bei München wären das etwa 48° und in Mainz sind dies 50°. Weiter nördlich haben wir 51° und 52°.

Die Rektaszensionsachse muss nun nach Norden zeigen. Mit richtiger Polhöhe haben wir auch die richtige Höhe für den Polarstern gewählt.
Achtung! Oft wird die Polhöhe mit zwei entgegengesetzten Polhöhenschrauben eingestellt. Erst wenn die eine Schraube locker ist, kann die andere nachgezogen werden. Wird eine Schraube weiter gespannt, obwohl schon beide Schrauben anliegen, kann eine Schraube verbogen werden.

Dann wird der Teleskoptubus auf die Montierung montiert. Meist wird der Tubus von zwei Rohrschellen umfasst, die mit einer Prismenschiene verbunden sind. Die Prismenschiene dient als Aufnahmeprofil für die Montierung. Mit einer großen seitlich angebrachten Schraube kann man die Schiene und somit auch den Tubus ganz einfach klemmen.

Bevor das Teleskop mit den Feinwellen oder dem Motor bewegt wird, muss es mit den Gegengewichten austariert werden. Dazu schiebt man das oder die Gegengewichte auf die Gegengewichtsstange. Nun wird vorsichtig die RA Achse geöffnet und getestet, ob eine einseitige Achsbelastung vorliegt. Das Gegengewicht wird so lange auf der Stange verschoben, bis selbst bei geöffneter Achse das Teleskop nicht mehr einseitig belastet wird.

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07.12.2019


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