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Teleskope Optik Brennweite

Das ist der Abstand der Objektivlinse oder des Spiegels zum Brennpunkt.

Die Brennweite ist im Vergleich zur Öffnung keine so wichtige Kenngröße des Teleskops. Es gilt: Je länger die Brennweite, desto weniger muss das Bild mit einem Okular nachvergrößert werden. Mit einem Teleskop hoher Brennweite ist somit eine höhere Vergrößerung erreichbar. Dafür ist das Gesichtsfeld allerdings kleiner.

Teleskope mit langer Brennweite sind in der Regel justierstabiler und auch weniger anfällig für optische Fehler, da das Licht weniger stark gebrochen und unter einem kleineren Winkel reflektiert werden muss, um in den Brennpunkt zu gelangen.

Teleskope mit kurzer Brennweite sind dafür lichtstärker. Sie zeigen ein helleres Bild und benötigen in der Astrofotografie eine kürzere Belichtungszeit für das gleiche Resultat. Die entscheidende Kenngröße für die „Schnelligkeit“ einer Optik ist allerdings nicht die Brennweite allein, sondern das Öffnungsverhältnis, also das Verhältnis von Öffnung zur Brennweite. Zum Öffnungsverhältnis gibt es einen eigenen Glossareintrag.

06.07.2020


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