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Archiv für 2013

Blog-Archiv

Das können Sie mit dem Omegon 130/920mm Teleskop beobachten

6. Juni 2013, Marcus Schenk

Was kann man eigentlich alles mit einem Teleskop für Einsteiger beobachten? Welche Teleskopgröße benötige ich, damit ich Details auf den Planeten oder die entfernten Deep Sky Objekte erkennen kann? Viele Amateurastronomen streben im Laufe der Jahre zu immer größeren Teleskopöffnungen, um immer besser in die lichtschwachen Bereiche vordringen zu können.

Doch was ist mit den kleineren Teleskopen? Viele Anfänger interessieren sich dafür, was man mit einem günstigen, kleinen Teleskop beobachten kann. Es ist zu Beginn nicht ganz leicht, den hunderte Teleskope stehen zur Auswahl. Was ist wohl für mich das richtige Teleskop? Beispielfotos gibt es kaum.

Omegon N 130/920 EQ-2

Omegon Teleskop N 130/920 EQ-2

Omegon 130/920mm Teleskop in der Praxis
Als Amateurastronom ist es manchmal garnicht so schlecht wieder einmal durch ein kleineres Teleskop zu schauen. Man sieht, was schon mit kleinen Optiken möglich ist. Die letzte Nacht zeigte sich von der besten Seite. Nach langer Durststrecke gab es wieder einmal einen sternenklaren Himmel. Ich nutzte die Gelegenheit, das Omegon 130/920mm Teleskop auf eine EQ-6 Montierung zu setzen und Himmelsobjekte zu beobachten.

Ein Planet, ein Ring, eine neue Leidenschaft
Saturn ragte im Süden über die Bäume hinaus und war eines der ersten Objekte. Mit einem 130mm Newton Teleskop erkennt man die Planetenkugel und den großen Ring, der majestätisch um die Kugel zu schweben scheint. Im Ring erkennt man leichte Helligkeitsunterschiede und die berühmte Cassiniteilung ist angedeutet. Doch auch die Planetenscheibe selbst ist nicht ohne Kontur. Über die Kugel zieht sich ein dunkler Wolkenstreifen. Schon mit einem 130mm Teleskop können Sie als Einsteiger faszinierende Astronomie erleben. Mit dem bloßem Auge ist der Saturn ja noch ein Stern. Spätestens wenn Sie das erste Mal diesen „Stern“ als Planeten sehen, sind Sie begeistert. So war es auch bei mir, als ich als Jugendlicher das erste mal diesen Planeten durch mein Teleskop sah.

Hinaus in die Weiten
Auch Deep-Sky, also die Beobachtung von Nebel-Objekten außerhalb unseres Sonnensystems ist möglich. Der berühmte Kugelsternhaufen M13 zeigte sich als helles Objekt. In der Mitte erscheint er noch sehr verwaschen, Einzelsterne tauchen nur ganz am Rand auf. Doch mit dem Wissen es ist eines Randobjekte unserer eigenen Galaxie steigt die Faszination Weltall ins wahrhaft unermessliche.

M13

Kugelsternhaufen M13 mit dem Omegon 130/920mm Teleskop. Aufgenommen mit Watec Kamera

Der Ringnebel ist ebenso ein sehr lohnendes Objekt für Einsteigerteleskope. Dieser Planetarische Nebel sieht tatsächlich wie ein Rauchring aus. Da er sehr hell ist, können Sie sogar recht hoch vergrößern.

M57

Der Ringnebel aufgenommen durch das Omegon 130/920mm Teleskop mit der Watec Kamera

Galaxien gehören normalerweise nicht zu den Vorzeigeobjekten dieses Teleskops. Doch ich stellte ein paar Vertreter dieser Klasse mal ein. Die berühmte Strudelgalaxie M51 in den Jagdhunden thronte fast im Zenit. Visuell sah man zwei Kernregionen, die etwas nebelhaftes um ihre Kerne geschlungen hatten.
Auch das Galaxienpaar M81 und M82 zeigte sich im Omegon 130mm Teleskop. Was würde man sehen bei diesen hellen Galaxien? M81 ließ ihr helles Zentrum durchblicken und M82 zeigte ihre übliche Form, die an eine Zigarre erinnert. Diese Galaxien gehören zu einem benachbarten Galaxienhaufen und sind etwa 12 Millionen Lichtjahre entfernt.

M51

Die Strudelgalaxie M51 aufgenommen mit dem Omegon 130/920mm Teleskop. Die Spiralen kommen visuell nicht so durch, wie man es auf dem Bild sieht

M82

Die Galaxie M82 im Großen Bären aufgenommen mit Omegon 130/920mm Teleskop. Visuell sieht man die Zigarre aber nicht sie Strukturen innerhalb der Galaxie

Ein solider Schnupperkurs durch das Universum
Mit dem Omegon 130/920mm Teleskop können Sie also auch schon ganz prima in die Astronomie einsteigen. Dieses Teleskop begleitet Sie bei den ersten Gehversuchen durch die praktische Astronomie. Es nimmt Sie mit in eine Welt, die Ihnen vielleicht vorher noch verborgen war. Und vielleicht löst es ja auch bei Ihnen eine Faszination aus, die ein ganzes Leben lang hält?

Neue Sternwarte in der Schweiz

3. Juni 2013, Michael Suchodolski

Ein Hobbyastronom aus dem schweizerischen Jura wollte eine Supernova entdecken. Bei einem so ehrgeizigen Vorhaben haben wir sofort unsere Unterstützung zugesagt. In einem Neubaugebiet eines kleinen verschlafenen Ortes, unweit der französischen Grenze, wurde von uns eine neue Sternwarte geplant und aufgebaut.

Die 3M Omegon Kuppel wurde auf einem fachmännisch gefertigten Betonring montiert. Die Montage ist wegen des berüchtigten Tiefs besonders nass ausgefallen. Zeitweise ähnelte der Innenraum der Kuppel eher einem Aquarium als einer Sternwarte.

Auf eine mittig platzierte, groß dimensionierte Betonsäule wurde eine MorningCalm 500 installiert, die eine Meade 12 Zoll ACF Optik stabil trägt. Sowohl die Kuppel als auch die Montierung werden bequem als Remote Sternwarte aus dem Arbeitszimmer gesteuert.

Trotz des äußerst ungünstigen Wetters gelang es uns, wie geplant den Aufbau in zwei Tagen zu vollenden. Am Ende hat die ganze Familie die neue Sternwarte in Ihrem Garten bewundern können. Uns wurde versprochen bei der Entdeckung der Supernova auch unseren Beitrag zu dem Erfolg nicht unerwähnt zu lassen.

Die Sternwarten von Omegon werden von unserem langjährigen Partner ScopeDome produziert und sind baugleich mit den Kuppeln, die von uns auch direkt unter der Marke ScopeDome angeboten werden.

Montage einer neuen Sternwarte

20. Februar 2013, Michael Suchodolski

In dieser Woche wurde eine neue Omegon 3 Meter Kuppel von unserem Team, Hans Gerritsen und Michael Suchodolski,  auf einem 18 Meter hohen Turm montiert. Damit enstand eine Hobbysternwarte mit einem beeindruckendem Rundumblick.

Die montierte Kuppel wartet auf den Kraneinsatz.

Aufgrund der Gegebenheiten vor Ort entschieden wir uns diesmal für den Einsatz eines Krans. Mit ca. 150 kg Gewicht erfodert die Kuppel keine besonders große Tragkraft. Auf der Baustelle des Gebäudes war jedoch ein großer Kran vorhanden den wir gut einsetzten konnten. Gegen 17 Uhr schwebte die Sternwarte zu ihrem Bestimmungsort. Viele Passanten fragten nach dem Zweck dieser seltsamen Vorrichtung und brachten unsere Erklärungen gleich mit dem Meteoriteneinschlag in Russland in Zusammenhang. Unseren Versicherungen, die Kuppel hätte nicht den Zweck solche Asteroiden aufzuspüren, standen sie äußerst skeptisch gegenüber.

Jetzt geht es 18 Meter in die Höhe.

Die am Boden vormontierte und sicher verzürte Kuppel konnte problemlos auf dem Turm platziert werden. Am Ende des ersten Montagetages war die Kuppel bereits aufgesetzt und wir wurden zu einem kleinen Sektempfang im Keller des Rohbaus eingeladen.

Die Kuppel wird auf dem Kranz aufgesetzt.

Zweiter Tag nahm die Montage des Antriebs in Anspruch. Nach Ausrichtung und etlichen Test konnte die Sternwarte, trotz niedriger Temperaturen und teilweise Regen, schon nach zwei Tagen Montage in Betrieb genommen werden.

Die fertige Sternwarte in der Abenddämmerung.

Der neue Sternwartenbesitzer fing sofort an, Pläne für künftige Beobachtungen zu schmieden. Die Grundvoraussetzung für anspruchsvolle Beobachtungen wurde mit dem Bau der Sternwarte gesetzt.

Die Sternwarten von Omegon werden von unserem langjährigen Partner ScopeDome produziert und sind baugleich mit den Kuppeln, die von uns auch direkt unter der Marke ScopeDome angeboten werden.

26.10.2021


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