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Télescope Maksutov-Cassegrain

Maksutov-Teleskope sind eine weitere Variante der Cassegrain-Optiken. Im Prinzip funktionieren sie genauso wie ein Schmid-Cassegrain Teleskop d.h., es besitzt einen sphärischen Hauptspiegel und einen Sekundärspiegel. Die Bauform ist die Gleiche. Der Unterschied zum Schmidt-Cassergrain: Das Maksutov besitzt eine meniskusförmige Linse an der Objektivöffnung und keine Schmidplatte. Diese Linse geht auf den russischen Optiker Maksutov zurück. Durch eine konstante Dicke der Linse weist das System nur geringe Farbfehler auf. Außerdem korrigiert sie die sphärische Aberration, die vom Hauptspiegel erzeugt wird. Der Fangspiegel des Systems ist rückseitig auf die Meniskuslinse aufgedampft. Daher gibt es keine Fangspiegelstreben, die stören würden. Durch den relativ kleinen Fangspiegel kann die Obstruktion klein gehalten werden. Die Optik bietet einen sehr guten Kontrast, der an den eines Refraktors heranreicht.

Obwohl dieses Teleskop viele Vorteile hat, gibt es natürlich auch Nachteile, denn keine Optik ist in allen Punkten perfekt. So hat sie auch eine sehr lange Auskühlphase bei einem Temperaturwechsel. Die Optik hat ein relativ hohes Gewicht, was auf die Linse zurückzuführen ist. Genauso wie das Schmidt-Cassergrain verfügt das Maksutov über kleine Gesichtsfelder, da es Öffnungsverhältnisse von 1:10 bis 1:13 hat. Lichtstärke Systeme sind bei dem gängigen System nach Gregory nicht möglich, da bestehende Abbildungsfehler so verstärkt würden.

 

Beispiel für ein großes Maksutov Teleskop

Beispiel für ein kleineres Maksutov Teleskop

 

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28.10.2020


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